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STOP DISCRIMINATION '06 – PROBLEME UND LÖSUNGEN |
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Am 16.02.2006, fand in Bonn "Stop Discrimination '06", eine Konferenz des Deutschen Antidiskriminierungsverbands e.V. in Kooperation mit dem European Anti-Discrimination Council statt.
Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte die Vorsitzende des DADV, Frau Susanne Witt noch einmal das Ziel der Konferenz „Stop discrimination ´06“. "Es geht darum, die Ursachen und Formen der Diskriminierung in Deutschland untersuchen. Wir wollen Lösungen auf dem Weg zur gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft aufzeigen."
Dabei wurden die Lösungen auf ihre Vereinbarkeit mit den Vorgaben der Europäischen Union untersucht.
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Dr. Lemper
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Dr. Lothar Theodor Lemper, Geschäftsführender Vorsitzender der Otto Benecke Stiftung berichtete über die Diskriminierung von Migranten. Dabei betonte er die Bedeutung des Bildungswesens für die Überwindung der Diskriminierung. Immer noch hätten Kinder, deren Eltern einen Migrationshintergrund aufwiesen, wesentlich schlechtere Chancen auf einen Schulabschluß.
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Dr. Alenfelder
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Dr. Klaus Michael Alenfelder, der Rechtsexperte des DADV erläuterte die rechtlichen Rahmenbedingungen des Antidiskriminierungsrechts und die Probleme bei der praktischen Umsetzung.
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Hans Joachim Bondzio
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Hans Joachim Bondzio, Mitglied des Hauptvorstandes und Landesgeschäftsführer der Angestelltengewerkschaft DHV im CGB berichtete über Diskriminierung in der gewerkschaftlichen Arbeit.
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Dr. Prystawik
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Dr. Stefan Prystawik, Soziologe, Director, European Anti-Discrimination Council (EAC) nahm Stellung zur Frage von Diskriminierung als gesamtgesellschaftlichem Problem. Er berichtete von internationalen Lösungsmodellen.
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Prof. Ulonska
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Prof. Dr. theol. Herbert Ulonska, Universität Münster, zog den biblischen Vergleich zur heutigen Diskriminierung. Er referierte zum Thema: "Jesus von Nazareth - und die Stigmatisierten seiner Zeit. Welche ethischen Konsequenzen ziehen wir heute daraus?"
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